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Montag, 13. November 2023

365+, Folge 19: Bedingungsloses Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen ist wie ein Schlachtruf und Zauberwort zugleich: Sich dafür einsetzen, dafür kämpfen und die Welt wird ein gute werden!

Das bedingungslose Grundeinkommen wird aber nicht kommen, sich in der Menschheit nie durchsetzen. Warum nicht?

Weil die, die dafür arbeiten müssen, keine Lust haben, für Menschen zu arbeiten, die nicht arbeiten wollen. Die, die arbeiten, erwarten und verlangen mehr oder weniger, je nach Gesellschaftsvertrag, eine Gegenleistung: Besuch von Fortbildungen, gemeinnützige Arbeit, eifrige Suche nach einer Arbeitsstelle, Bescheidenheit im Auftreten und demütiges Verhalten gegenüber den Arbeitenden, das zur Not auch durch mehr oder weniger offene Verachtung erzwungen werden soll.

Menschen, die arbeiten, werden für Menschen, die nicht arbeiten, nur dann zu deren Unterhalt bereit sein, wenn sie sich selbst dabei nicht zu sehr benachteiligt fühlen, am besten überhaupt nicht.

Darum ist die Vorstellung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu den sozialutopischen Ideen zu rechnen, die auf einer Fehleinschätzung der menschlichen Natur beruhen, und eine etwas andere Art des Opiums für das Volk.

Mittwoch, 1. November 2017

ad hominem






Grundsatzdiskussionen bedürfen der gründlichen Beschäftigung mit einem Thema, wozu Disziplin und Ausdauer, Engagement und Intelligenz, Toleranz und Einfühlungsvermögen erforderlich.

In Zeiten von Twitter und Instagramm sind dies Eigenschaften, die den Gletschern der Alpen gleich sich mindern.

Die Alternative zum Grundsatzdiskurs ist der Angriff "ad hominem"!

Pack, nicht folgen denen, die kalten Herzens, Hetzer, Goebbels, Apokalyptiker, rechte Ratte, linke Ratte, Wurm, Hassprediger, Übelkrähe, Beutelschneider, Achse des Bösen, Ungläubiger, Lump, deutscher Spießer, Kartoffel, Ziegenficker, um einige Beispiele zu nennen.

Ad hominem Attacken lassen sich kategorisieren in

  • direktes ad hominem: "Charakterlich ist die Person mehr als fragwürdig, trau seinen Argumenten nicht"
  • performatives ad hominem: "Wie bitte, du wohnst in einer Wohnung, deren Zentralheizung mit Heizöl betrieben wird, da komm mir bitte nicht mit dem Klimaholocaust, Wasser predigen und Wein trinken! Wahrscheinlich bist Du auch schon einmal mit einem Flugzeug geflogen!"
  • Befangenheit: "Klimaforscher müssen argumentieren wie sie es tun, schließlich leben sie davon. Wenn es keinen Klimawandel gäbe, wären sie bald arbeitslos und hunderttausende, die heute an der Verspargelung der Landschaft verdienen. Erwarte niemand die Wahrheit von jemandem, der an der Lüge verdient!"
  • Brunnenvergiftung: "Deine Art, die Flüchtlingspolitik zu kritisieren, vergiftet das gesellschaftliche Klima und spaltet, du förderst Ressentiments und stärkst die Rechten."
  • Totschlagargument: "Die Aussage, dass wir alle auf einer Stufe mit Nazis stehen sollen, ist unzumutbar."
  • argumentum ad personam: "Mit Dir kann man einfach nicht diskutieren, denn Du bist unfähig, strukturiert zu argumentieren, also lassen wir es besser!"
 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Über die Liebe!


Blick vom Balkon des Autors, 2017-01-18


Weitschweifigkeit der Liebe
ist kein Ersatz für
Tiefe der Liebe!

Tiefe Liebe
wird
große Liebe!

Dienstag, 27. September 2016

1. Debatte Clinton/Trump

Paul Middelhoff, Washington D.C., schreibt dazu:

"Der Auftritt des republikanischen Präsidentschaftskandidaten während der ersten TV-Debatte des Wahlkampfs erschrickt: Zwar war klar, dass Trump der Ex-Außenministerin Clinton inhaltlich nicht gewachsen ist und auch über weniger Debattenerfahrung verfügt als die Demokratin. Doch dass der zuletzt so siegessichere Immobilientycoon im Angesicht seiner Rivalin in diesem Maße in sich zusammenfallen würde, hat wohl kaum jemand erwartet. Trump hat die Debatte verloren – und das deutlich."

Das wiederum kommentiert User "switters" folgendermaßen:

"Der Auftritt erschreckt vielleicht das Publikum (Verb ist transitiv), aber ganz sicher erschrickt er nicht (Verb ist intransitiv)."

Der Autor dieses Blogs dazu:

Verben mit Akkusativobjekt, die bei Umwandlung ins Passiv zum Subjekt werden, sind transitiv:

In diesem Falle also: Das Publikum wurde (v)erschreckt durch den Auftritt des Präsidentschaftskandidaten, da der zunächst siegessichere Kandidat gleichsam in sich zusammenfiel.

"erschrecken" ist demnach hier transitiv gebraucht, denn ein "Auftritt eines Kandidaten" kann sich nicht erschrecken im Sinne von: in Schrecken geraten!.

Um sich in der Eile der journalistischen Tätigkeit derartiger Ungewissheiten zu entziehen, wäre durchaus möglich gewesen zu schreiben:

Der Auftritt des Donald Trump bestürzte! 

Das Thema der Beugung des Verbes "erschrecken" verschiebe ich damit auf eine andere Gelegenheit!

Freitag, 9. September 2016

Richtig oder falsch?

Wenn wir die Gegenwart genau kennen, alle Gesetze, die wirken,

könnten wir dann die Zukunft des Universums berechnen?

Richtig oder falsch?




Samstag, 20. Februar 2016

Verfluchung und Hölle (01)!

Heute möchte der Autor dieses Blogs, einen neuen, interessanten Themenkreis beginnen zu erschließen: Die Verfluchung durch die katholische Kirche. Starten wir gleich und gehen über zur ersten Verfluchung!

"Wer aber ohne Buße in der Todsünde stirbt, wird ohne Zweifel von der Glut der ewigen Hölle auf immer gepeinigt."


Zur Todsünde, peccatum mortiferum, zählt beispielsweise die Apostasie, der Glaubensabfall. Diese Sünde muss bewusst begangen worden sein und aus freiem Willen, so wie der Autor dieses Blogs: Er hat die katholische Glaubensgemeinschaft verlassen, im Bewusstsein, dass die katholische Kirche darin eine Todsünde sieht und hat es getan, ohne dass er durch andere dazu gedrängt worden, sondern allein aus seinem Gewissen sich dazu verpflichtet fühlte.

Was erwartet mich gemäß der katholischen Kirche nach meinem Tod, da ich nicht vorhabe zu bereuen oder mir durch einen Priester Absolution erteilen zu lassen?

Zunächst einmal Heulen und Zähneklappern aufgrund ewiger Züchtigung, vorgenommen durch Helfershelfer des Teufels (unklar ist, ob diese bei der Ausübung ihres Berufes selbst Lust empfinden, dann wäre die Hölle zumindest partiell auch ein Ort der Lust oder beim Züchtigen völlig lustlos bleiben, dann aber droht der Hieb der Peitsche derart kraftlos zu werden, dass sie eher sanft statt schmerzt!!)


Nicht so beim Feuer, dass ewig lodert und mit Schwefel angereichert für alle Ewigkeit Reizhusten, das Gefühl erbrechen zu müssen und zu ersticken verursacht bei ständigem Durstgefühl, während man gleichzeitig unter anderem die seligen Päpste sehen kann, wie sie neben Jesus Christus sitzen und Wein sowie warme Milch mit Honig trinken!

Die Ehefrau aus dem irdischen Leben hat einen neuen Lebenspartner für die Ewigkeit gefunden mit dem sie unbeschwert singt, was man ebenfalls sehen kann aber ohne Kontakt mit ihr aufnehmen zu können.

Es gibt niemanden mehr, dem man sein Leid zu klagen vermag, alles was zu hören, sind die Verzweiflungsschreie der Gepeinigten.


Die Seherkinder von Fatima fanden dafür folgende Worte:


"Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreie, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren ließen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren durchsichtig und schwarz."


Furchtbar! Aber so eines der Seherkinder:

"Dank sei unserer himmlische Mutter, die uns vorher versprochen hatte, uns in den Himmel zu führen (in der ersten Erscheinung). Wäre das nicht so gewesen, dann glaube ich, wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben."

Das alles nimmt der Autor dieses Blogs an Verurteilungen durch die katholische Kirche gerne auf sich,

um diesen perversen Wahnsinn weder glauben noch unterstützen zu müssen.

Ich, Gerhard Stenkamp, warne jede und jeden, der an die Existenz der Hölle glaubt, dass sich versündigt - an erster Stelle der Papst - wer das zu glauben nicht aufgibt und geistig wie moralisch degeneriert! 

Islam und Christentum reichen sich im Glauben an die Hölle versöhnt die Hände und pflegen gemeinschaftlich perverse und widerliche Fantasien!




Mittwoch, 18. März 2015

Zahnfleisch bewegt sich?!

Zahnfleisch sollte sich normalerweise nicht sichtbar oder fühlbar bewegen.

Das wusste auch die zehnjährige Ana Cardoso in Brasilien. Trotz wiederholten und gründlichen Zähneputzens behielt sie ein seltsames Gefühl im Mund, so als ob sich etwas im Zahnfleisch bewegte.

Schließlich glaubte ihr die Mutter, die zunächst skeptisch, und ging mit ihr zum Zahnarzt.

Ana hatte Recht: Es fanden sich 15 Fliegenmaden, die mit einer Pinzette entfernt wurden.

Wie ist hier zu sehen!

Samstag, 25. Oktober 2014

Rotkäppchen und der Wolf!


So ungefähr müssen sie ausgesehen haben laut Bundespost: Rotkäppchen und der Wolf! Quelle, aufgerufen am 25.10.2014!


Ist das Märchen von Rotkäppchen und dem Wolf vielleicht doch wahr oder in anderen Worten: Wie wahrscheinlich ist es, dass Menschen, insbesondere Kinder von Wölfen angefallen werden?

Auf "Tagesspiegel.de" ist eine hitzige Debatte entbrannt, wie gefährlich die zunehmende Zahl der Wölfe in Brandenburg und wieviel Schaden sie insbesondere bei Bauern und dessen Viehbestand anrichten, eine Debatte, an der sich der Autor dieses Blogs lebhaft beteiligte!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kann man die Menschheit versehentlich vernichten?

Blick von Westen auf Berlin, Bildquelle, aufgerufen am 31.10.2013!
Kann die Menschheit sich demnächst komplett auslöschen, weil ihr eine Erfindung außer Kontrolle gerät?

Vernichten kann sich die Menschheit durch den mehr oder weniger vollständigen Einsatz ihres thermonuklearen Waffenarsenals, und zwar vollständig, seitdem die Anzahl derartiger Waffen auf weltweit  über zehntausend gestiegen ist (momentan wird die Zahl auf etwa 17000 geschätzt, wobei über 4000 jederzeit operational und damit einsatzbereit!)!

Samstag, 26. Januar 2013

Bertolt Brecht und die Wahrheit!

Bertolt Brecht, Bildquelle, aufgerufen am 26.01.2013!
"Wer die Wahrheit nicht weiß, ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!" so Bertolt Brecht über die Wahrheit!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Kinderängste!

Das Band zwischen Mutter, Vater und Kind bildet sich wesentlich durch Nähe! Bildquelle, aufgerufen am 18.12.2012!
Es ist erschütternd, wie häufig in Berlin von schwerster Kindesmisshandlung zu lesen ist! Wieder ein grausamer Fall!

Schuld ist nicht nur der Vater! Schuld ist nicht auf einzelne Personen beschränkt! Schuld ist nie allein individuell sondern immer auch gemeinschaftlich: Wir alle!

Schuld sind AUCH falsche Vorstellungen, was einem Säugling zuzumuten ist und was nicht! Einige Kinder schlafen schon sehr früh ruhig im eigenen Bett und eigenen Zimmer, andere aber nicht: Sie haben Angst und schreien, was normal und gesund, denn, warum sollte ein Kind, ganz allein, im Glauben, ohne Schutz zu sein, wohl keine Angst empfinden? Ein Säugling weiß nicht, dass die Eltern im anderen Zimmer und hat völlig Recht zu schreien, muss schreien!

Es hilft dann nicht, das Kind dazu zwingen zu wollen, im eigenen Bett zu schlafen, sondern es hilft, das Kind liebevoll in den Arm zu nehmen und sich mit dem Kind gemeinsam hin zulegen, bis das Kind schläft!

Es ist das Aberwitzige und Kranke unserer Zeit, dass Eltern diese Zeit häufig nicht bleibt, weil morgen ja schon wieder Autos montiert werden müssen und sie sich ausruhen wollen bei einer lustigen Fernsehshow, in der der Moderator in einem Sack herum hüpft!

Es wäre besser, wenn man mit Gebührengeld zeigte, wie schön es ist, das kleine Kind im Elternbett schlafen zu lassen, dass es kein MUSS für noch sehr junge Kinder, allein im Kinderbett die Nacht zu verbringen, es wäre besser, wenn das gebührenfinanzierte Fernsehen auch einmal  dazu aufforderte, die elektronischen Medien aus zu stellen und mehr mit Kindern zu spielen!

Freitag, 9. November 2012

Günter Grass über das Altern!

Rauchen ist im Alter besonders ungesund! Bildquelle, aufgerufen am 9.11.2012!


Günter Grass hat sich melancholisch über das Alter und die Vergänglichkeit der Liebe geäußert!

Samstag, 9. Juni 2012

Endlich! Es ist soweit!

Rasen kann man mittels einer Kaninchenzucht kurz halten: Bildquelle, aufgerufen am 9.6.2012!

Endlich ist es soweit! 

Morgen ist Tag der offenen Tür im Berliner Tierheim.

Unter anderem stellt sich der Verein "Kaninchenschutz" vor!

Dieser seit 2004 bestehende Verein berät rund um alle Fragen einer artgerechten Kaninchenhaltung: Pflege, Fütterung, Verhaltenslehre (so mögen es Kaninchen nicht, längere Zeit auf dem Arm getragen zu werden, denn Kaninchen sind keine Kuscheltiere sondern Rudeltiere, die viel Bewegung brauchen. Darum beißen sie auch gelegentlich, wenn man sie festhalten möchte!). Der Verein hilft, wenn Kaninchen zusammengeführt werden sollen und gibt die Zeitschrift "Die Karotte" heraus!

Kranke Kaninchen werden gepflegt, bis sie wieder gesund sind. Darum ist finanzielle Unterstützung stets willkommen: eine Magnetresonanztomographie oder ein Zahnimplantat können ziemlich kostspielig werden!

Freitag, 25. Mai 2012

"Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!"

So stellte sich Lord Leighton um 1880 eine Vestalin vor. Bildquelle, alle Links aufgerufen am 25.5.2012!

Gerne und häufig werden Sätze von Autoren wiedergegeben, die sowohl einprägsam wie auch scheinbar schlüssig. Dazu gehört: "Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es." 

Wer über das Gute allein spricht, tue damit noch nichts Gutes, soll wohl der Sinn sein!

Ist das richtig? Nein! 

Wer nicht über das Gute ausreichend nachgedacht hat, tut sehr wahrscheinlich etwas, was deutlich besser sein könnte. Er weiß es aber nicht, da er nicht darüber nachgedacht, was besser und was schlechter. 

Das "Gute" existiert nicht! Es existieren nur Taten, die mehr oder weniger gut. 

Folglich muss man zunächst nachdenken, was gut, was schlechter, was besser!

Den römischen Vestalinnen war auferlegt, ihre Dienstzeit lang Jungfrau zu bleiben, dadurch erwürbe die Vestalin besondere Fähigkeiten wie beispielsweise einen entlaufenen Sklaven, sofern er die Stadt Rom noch nicht verlassen, zum Stehen zu bringen. 

Die Jungfräulichkeit der Vestalinnen sicherte das Wohl der Stadt Rom und damit des ganzen römischen Reiches. 

Im Umkehrschluss bedeutete das, wenn es der Stadt oder dem Reich einmal schlecht ging, eine oder mehrere der Priesterinnen ihre Jungfräulichkeit verloren haben mussten, was in Krisenzeiten zu regelmäßigen Anklagen und Verurteilungen führte.

Da das Vergehen gravierend, war die Strafe es auch: Die Verurteilte wurde in einer Sänfte zu einem Verlies geführt, in dem sich eine Pritsche befand, etwas zu essen und zu trinken, danach verschloss man das Verlies, streute Erde darüber, damit man es nicht wieder auffinden konnte und dachte, ein gutes Werk vollbracht zu haben.

Zur Kaiserzeit galt diese Art der Bestrafung dann als zu hart, kam es nur noch selten zur Anklage und wurden Liebschaften der Vestalinnen nur noch ausnahmsweise verfolgt.

"Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es", gehört zur Kategorie: mehr Schein als Gehalt!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mindestlohn 2!

Unter speziellen Bedingungen richtig, Bedingungen, die es aber in der Realität nicht gibt! Bildquelle, aufgerufen am 24.5.2012!

"Ceteris paribus" steht vor jeder Wirtschaftstheorie und bedeutet, dass eine Reihe von Annahmen gemacht wurden wie rationales Verhalten, völlige Markttransparenz, keine weiteren Einflüsse von außen und so weiter und so weiter, Annahmen, die so zahlreich und so weit von der Realität, dass die Theorie nicht anwendbar ist.

Und nun kommt der Trick der Professoren: Das wissen sie und wenden die Theorie dennoch an! 

Während die Wirtschaftsprofessoren die Theorie entwickeln, sagen sie noch, sie gelte unter den und den Bedingungen. Später, in der Politikberatung, wird so getan, als habe man eine praxistaugliche Theorie, die dann beispielsweise ergäbe, Mindestlöhne vernichteten Arbeitsplätze, deswegen sei es besser auf einen Mindestlohn zu verzichten oder den Mindestlohn zu senken.

Im Falle Griechenlands funktioniert das nicht. Die Mindestlöhne wurden gesenkt, weite Teile des Volkes verarmen, die Staatsschulden sprengen aber nach wie vor jeden Rahmen.Warum?

Wer Mindestlöhne senkt, senkt die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und solange kein  Äquivalent gefunden, das den Nachfrageausfall kompensiert, wächst die Wirtschaft nicht sondern schrumpft.

Man senkt Mindestlöhne, die Nachfrage sinkt, Unternehmer verkaufen weniger, machen Verluste und fragen nicht mehr Arbeit nach, wie die Theorie vorhersagt (selbstverständlich nur unter den der Theorie vorangestellten Annahmen), Nein, die Unternehmer fragen bei sinkenden Mindestlöhnen in Griechenland nicht mehr Arbeit nach sondern weniger! 

Das exakte Gegenteil dessen, was die Theorie vorhersagt!
 



Dienstag, 22. Mai 2012

Mindestlohn!

Mit dieser Grafik werden Studenten ideologisch auf Kurs gebracht: je niedriger der Lohn umso mehr Arbeit werde nachgefragt! Bildquelle, aufgerufen am 22.5.2012!

Die meisten Studenten der Wirtschaftswissenschaften wollen möglichst schnell wohlhabend werden, alles andere wäre ineffizient! Die wenigen, die eine kritische oder nachdenkliche Haltung demonstrieren, werden gemobbt, belächelt, gemieden! 

Der Student der Wirtschaftswissenschaften lernt, was der Professor sagt, zeigt sich unterwürfig und lacht genau dann, wenn der Professor es erwartet! Das finden Professoren gut, weil sie sich dann für charmant und unterhaltsam halten können.

Eine der ersten Übungen, die beherrscht werden muss, ist, dass ein Mindestlohn fast immer zu hoch und zwar genau dann, wenn er höher ist als das Existenzminimum. Unternehmen, die mehr zahlen, schmälern unverantwortlich die Gewinne und schaden den Kapitalbesitzern. Deswegen: Existenzminimum, mehr Mindestlohn ist von Übel beziehungsweise wenn es sogar unter dem Existenzminimum geht, weil der Staat aufstockt, noch besser.

Das muss irgendwie begründet werden. Dazu dient das Schaubild oben. 

Doch das ist falsch.

Begründung, warum es falsch, morgen! Das nennt man einen "cliffhanger"!

Dienstag, 3. April 2012

Was man über die Schweiz wissen muss!

Der Bartgeier brütet mittlerweile wieder in der Schweiz, Bildquelle, alle Links aufgerufen am 3.4.2012!


Die Schweiz ist ein parasitärer Staat! Ein großer Teil des Wohlstands stammt von der Mafia, aus Verbrechen, Steuerhinterziehung, von Diktatoren, Tyrannen, Mördern. 

Zu Zeiten Hitlers hatten die Schweizer selbstverständlich Angst, dass ihr Land besetzt werden würde. Dem konnten sie zuvorkommen, indem sie als „neutrales“ Land dem nationalsozialistischen Deutschland ihre Dienste anboten. So verkauften sie auf den internationalen Märkten Gold, das aus belgischen und niederländischen Tresoren geraubt worden war, und erwirtschafteten 1,2 Milliarden Franken, die die Nationalsozialisten dringend brauchten, um kriegswichtige Rohstoffe zu kaufen.

Die Schweizer behaupteten und behaupten, Gold und Geld könne man nicht ansehen, ob es korrekt erwirtschaftet wurde oder nicht, was selbstverständlich nicht stimmt, wenn man denn anders wollte.

Aber die meisten Schweizer wollen nicht, sondern ziehen es vor, Geld zu verdienen mit Blutgeld. Sie interessieren sich nicht für weltweite soziale Gerechtigkeit oder Korruption oder Bandenkriminalität oder Kriegsverbrecher, sie wollen einfach nur in Ruhe aus schmutzigem Geld sauberes Geld machen!

Mehr muss man nicht wissen über die Schweiz!

Montag, 26. März 2012

Beweis der Ewigkeit des Seins!

Stillstand wird es nie geben: Flugzeug im Anflug auf Tegel, gesehen vom nördlichen Mauerweg, Berlin, März 2012! Eigenes Foto.


Vorrede: Ein Beweis ist nicht die Wahrheit. Ein Beweis wird durch Menschen geführt und hat Voraussetzungen, die sich nicht durch Menschen beweisen lassen. 1+1 = 2 setzt voraus, dass wir genau wissen, was 1 ist. Das ist aber nicht der Fall. Wir kennen keinen exakt zu definierenden Repräsentanten der Zahl 1. Ein Apfel ist immer nur in etwa derselbe Apfel, den er vor einer Sekunde war. Seine Masse ändert sich ständig, wenn auch nur sehr wenig, aber sie ändert sich. 

Alle Beweise dienen dem Wissen, alles Wissen aber ist letztlich Glauben und Hoffen!

Beweis: 

Das Sein kann nicht zu Nichts werden. 

Zeit existiert, solange Bewegungen nicht völlig symmetrisch sind (Infolge der Symmetriebrechung gibt es davor und danach: Beim Pendel, das symmetrisch schwingt, müssen wir entweder Energie zuführen oder die Amplitude verkleinert sich und bricht somit die Symmetrie)!

Ein Maximum der Entropie, also ein Maximum der Mikrozustände des Universums wird nie erreicht (ein Maximum an Mikrozuständen entzieht sich prinzipiell unserer Erfahrung, ebenso wie das Nichts und kann experimentell nicht beobachtet werden)!

Daraus folgt: Das Sein ist ewig!

Was zu beweisen war!

Die Existenz der Ewigkeit des Seins hat erhebliche Konsequenzen für die Existenz des Lebens und die Realisierbarkeit der Idee Gottes!

Freitag, 16. März 2012

Patmos!

Der Strand Livadi auf Patmos, Bildquelle, alle Links aufgerufen am 16.3.2012!


Wo liegt Patmos? Es gehört zu Griechenland, 34 Kilometer zum Quadrat, etwa 4 Prozent der Fläche Berlins, 3000 Einwohner, spärlich bewachsen, holzartige Gewächse, viele Dornen, um sich gegen den Fraß durch Ziegen zu schützen, an Wind und Trockenheit angepasst. Südliche Agäis, nicht weit von der türkischen Küste, warm, wahrscheinlich beschaulich aber mit hoher sozialer Kontrolle. 

Auf dieser Insel schrieb der Autor des letzten Buches der Bibel, „Apokalypse“, von der „Hure Babylon“, womit nicht Babylon sondern Rom gemeint, vom „Drachen“, womit nicht ein Waran sondern Satan gemeint, von einem aus dem Meer aufsteigenden Tier, womit ein totalitärer, endzeitlicher Staat gemeint, der die Menschen ein letztes Mal unterdrückt und ausbeutet, bevor alles gut wird, und von einem Tier an Land, das dem Tier vom Meer als Propagandist dient! Die Hure Babylon ist gleichzeitig auch Bezeichnung für die Macht des Geldes, „666“ Zahl des Tieres sowie Zahl des Antichristen und bedeutet Sex und nochmals Sex beziehungsweise Sexsucht  oder auch World Wide Web, wenn man für den Anfangsbuchstaben W eine 6 setzt.

Friedrich Hölderlin schrieb für den Landgrafen von Homburg ein Gedicht, das er „Patmos“ nannte und so beginnt:

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.

Diese Zeilen ändere ich in:

Fern ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Liebe wächst,
wächst das Rettende!

Hölderlin fährt in seinem Gedicht fort:

Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehen
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg.

Diese Zeilen ändere ich in:

Im Finstern aber
hausen Dämonen,
umschleichen das Herz:
Nie ist der Abgrund fern!