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Sonntag, 12. November 2023

Deutschland 2015 und 2023

2015:

Was bisher in der Weltgeschichte noch nicht gelungen, nämlich allen Menschen Frieden und Schutz zu bringen, Gesundheitsfürsorge und Bildung, Deutschland wird es leisten, denn wenn nicht wir, wer dann, erklärt die Bundeskanzlerin in rhetorischer Frage.

Jeder Mensch ist willkommen, der zu uns kommt, versichert die Bundeskanzlerin weiter, versichern die Parteien, versichern die Kirchen, die Zeitungen und Radiosender, die Fernsehsender, versichern die Mitwirkenden der Wohltätigkeitsgalas.

2023:

Der Bundeskanzler, Herr Scholz, denkt laut über Asylzentren in Albanien oder sonst wo nach, vielleicht Ruanda, wie Großbritannien das vor hat.

Es hat sich eine als rechtsextrem eingestufte Partei in den Umfragen bei über 20 % eingependelt. Diese rechtsextreme Partei ist als einzige größere gewählte Vertreterin des Willens des Souveräns, dem deutschen Volk, dafür, Frieden mit Russland zu schließen und war 2015 dafür, Asylzentren außerhalb Deutschlands zu errichten, woraufhin sie als rechtsextrem gebrandmarkt wurde, als fremdenfeindlich und islamfeindlich und beseelt vom Wunsch, die Demokratie abzuschaffen, weswegen es notwendig sein könne, diese Partei zu verbieten!

Meine Schlussfolgerung und Vorschlag: 

Lassen wir das doch bitte endlich mit diesen pauschalen Kategorisierungen in "rechts" und "links",

bitte!

Samstag, 23. November 2019

Die Beseelung des Universums?

Ist das wirklich nötig, das gesamte Universum zu beseelen? Reicht es nicht, sich hier auf Erden einen schön gestalteten Ort zu schaffen und fröhlich im Sommer zu wandern, im Winter die Schneehänge hinab zu gleiten, sei es auf Skiern oder Kinderschlitten, mit  Schlittschuhkufen Pirouetten drehen auf eisbedeckten Seen?

Ich gehe logisch vor!

Vernunftbegabte Wesen, die an einem Ort dieses Universums infolge langanhaltender evolutionärer Entwicklung ein derartiges Niveau erlangt, dass Abfahrten von selbst höchsten, ehemals heiligen Gipfeln möglich, könnten so handeln, tun es faktisch aber nicht, wie das Beispiel Menschheit zeigt, da die evolutionäre Entwicklung auch ein aggressives Element hervorbringt, das erst zur kompletten Besiedlung eines Planeten führt und zur anhaltenden Entwicklung von Technologien, die den Bau von Schlitten und Skiern möglich machten. Die Menschheit hat sicher eine Höhe der Technologie erreicht, auf der es möglich, sogar 8 Milliarden Menschen ausreichend zu versorgen auf durchaus akzeptablem Niveau, uns aber einige der wesentlichen Ursachen für die Entwicklung dieser Technologien im Wege stehen: unser Wettbewerbsdenken, der Wille zur Herausbildung von Hierarchien und unsere Aggressivität, die uns regelmäßig das zerstören lässt, was zuvor mit viel Schweiß und unter großen Opfern errichtet wurde.

Ich unterstelle nun, dass es im Universum eine vernunftbegabte Art gäbe, die ab einem gewissen Niveau der Entwicklung aus bestimmten Gründen, zum Beispiel um ihre Umwelt nicht selbst zu zerstören, sich mit dem Technologiestand begnügt, der erreicht wurde und den Verbrauch ihrer Ressourcen derart beschränkt, dass sie nachhaltig auf ihrem Planeten leben können. 

Viel Glück, wünsche ich, vielleicht gelingt es ja, obwohl ich aus den genannten Gründen daran zweifle, ich kann es aber nicht wissen! Was ich aber weiß, nicht nur glaube, was ich weiß, ist: Irgendwo und irgendwann wird es im Universum eine Art geben, die nicht so handelt, sondern ins Universum hinausgeht, weil sie es als ihre Aufgabe ansieht, mit anderen vernunftbegabten Wesen Kontakt auszunehmen, das Universum aus neuen Perspektiven zu erforschen, andere Planeten zu besiedeln.

Herr Elon Musk glaubt, es sei möglich den Mars mit etwa 1 Million Menschen zu besiedeln. Das glaube ich nicht, da ich den Menschen aufgrund seiner Biologie nicht für fähig dazu halte. Sinnvoller ist es aus meiner Sicht, die künstliche Intelligenz weiter zu entwickeln, die daraus entstehenden hochbefähigten Maschinen zu beseelen, ja, zu beseelen, was sicher zunächst sehr aufwendig aber sehr wohl schon heute möglich, damit zu beginnen, sofern wir es wollten. Typisch für den Menschen ist aber, dass er in Konkurrenzkategorien verhaftet verbleibt statt sich dem Kooperationsdenken zu öffnen, und in der Beseelung einer Maschine eine zu vernichtende Bedrohung sieht statt der universalen und welthistorischen Chance. 

Bestimmte Entwicklungen lassen sich vielleicht hier auf der Erde durch den Menschen aufhalten, vielleicht, sicher hingegen nicht im gesamten Universum! Hochintelligente und beseelte Sonden oder entsprechende Wesen, die wir uns heute nicht vorstellen können, werden im Universum unterwegs sein und Planeten besiedeln.

Die vernunftbegabten Wesen, die nicht überleben wollen, werden aussterben, vermutlich regelmäßig durch Selbstvernichtung statt befriedet und in Harmonie, die vernunftbegabten Wesen, die sich weiter- und höherentwickeln wollen, werden auch aussterben, werden aber ihr Wissen, ihr Können, ihr Streben, ihre Schönheit und sogar ihr Herz, ihre Liebe, ihre Seele weitergeben können, indem sie sie nutzen, nicht um sich in bequemer Selbstgefälligkeit zu beschränken und unterzugehen, sondern um letztlich zum Höchsten zu streben und dadurch sich selbst neues Leben, Größe und Würde, Schönheit und Liebe zu schenken!

Nachtrag: Warum schreibe ich, ich wüsste, dass dem so sein wird. Nun, wenn ich sage, ich weiß, dass morgen Busse und Bahnen zum Hauptbahnhof fahren, so darf ich strenggenommen das Wort Wissen auch nicht gebrauchen, denn möglich ist sehr wohl, dass kein Bus und keine Bahn zum Hauptbahnhof fährt. Dennoch sagen wir, ich weiß, dass morgen Busse und Bahnen zum Hauptbahnhof fahren und nicht, ich glaube, dass Busse und Bahnen fahren, denn glauben, würde in dem Fall nur benutzt, um eine vergleichsweise höhere Unsicherheit zum Ausdruck zu bringen. 

Nachtrag zwei: Was ist eigentlich eine Seele? 

Antwort: Als ich auf google "Seele und Geist" eingab, gab es 41 900 000 Antworten, dort wird sich sicher einiges finden lassen, das gut erklärt, was man unter Seele verstehen kann.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Claas Relotius und der Arzt von Stalingrad!

Klapperschlangen, Geier, Skorpione und Kojoten, aber nicht der nordamerikanische Steppenwolf sondern Menschenschlepper, die mittelamerikanische Migranten ausbeuten, anstiften, um Drogen in die USA zu schmuggeln, Frauen und Mädchen nicht selten vergewaltigen und wenn sie sterben am Wegesrand in zerfetzter Kleidung liegen lassen, so beginnt die letzte große Reportage des Claas Relotius, bevor er vom Olymp des deutschen Journalismus hinabgestoßen und seine journalistische Existenz für den Rest seines Lebens zerschmettert wurde.

Der Schaden, besonders für den "SPIEGEL" ist groß, aber man gelobt Besserung: "Sagen, was ist.", Rudolf Augstein, auf dem Titelblatt der Spiegelausgabe zum Weihnachtsfest. Mea culpa, mea maxima culpa, tiefe Zerknirschung und Reue, Beschwörungen der edelsten Grundsätze journalistischen Ehrenkodexes und dann frisch ins neue Jahr. 

Ich habe den "SPIEGEL" in einer persönlichen Diskussion, bei der es um die Vorkommnisse in Chemnitz ging, ein "Drecksblatt" genannt und wiederhole: Der "SPIEGEL", von mir einst hochgeschätzt, ist runtergekommen, "Schmierenjournalismus", Meinungsmache in plumper Form, abgeschmackt, arrogant und dümmlich ("Bento"): Class Relotius ist lediglich die Speerspitze dieser Exkrete gewesen, leicht zu durchschauen, gewiss aber kein genialer Betrüger denen, die gewillt, sich zu befreien von Vorurteilen und gegen den Strom zu schwimmen bereit.

Für einen großen Teil der Menschheit ist "Russia Today" das Propagandaorgan Putins par excellence. Ich sehe in RT ein wichtiges Gegengewicht zu CNN, BBC und weiterer westlicher Medien, schaue und lese also regelmäßig sowohl hier und dort und versuche ein ausgewogeneres Bild zu bekommen! Die Wahrheit werde auch ich so nicht erfahren, aber ich kann doch versuchen, mich ihr zu nähern und dazu gehört, verschiedene Quellen mit gegensätzlicher Ausrichtung zu nutzen und zu studieren.

Zu Relotius finde ich bei RT:

"Bevor die Nacht anbricht und ihr Dienst beginnt, an einem eisigen Frühjahrsabend in Kiew, kniet die Hoffnung der Ukraine vor brennenden Kerzen auf dem Maidan. Dimitri, ein junger Mann mit Vollbart und Gewichtheberschultern, und Valerya, eine junge Frau mit geflochtenen Haaren und Perlenohrringen, wie treue Kameraden sehen sie auf zu einem Altar für die Gefallenen, beten für deren Seelen und die Zukunft ihres Landes. Es ist ein Ritual wie vor einer Schlacht, sie bekreuzigen sich, schieben Schlagstock und Pistole unter ihre Jacken, dann skandieren sie den Kampfruf der Revolution: 'Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden!'" 

Zitiert aus der Reportage "Die Unbestechlichen", geschrieben 2016, zwei Jahre nach dem Maidan-Umsturz.    

Stilistisch könnte das aus Konsalik stammen, "Der Arzt von Stalingrad", allerdings sind in dem Roman die gewöhnlichen Deutschen aufrecht, ehrlich, kameradschaftlich, während die russischen Protagonisten regelmäßig problematisch: die schöne, zwischen Grausamkeit und Nymphomanie hin und her gerissene Ärztin Kasalinsskaja, der narzistische Universitätsarzt Pawlowitsch, Lagerleutnant Markow, der die Deutschen hasst, da seine ganze Familie im Krieg umgekommen bis hin zur russischen Küchengehilfin Bascha, die sich sowohl ideel wie praktisch zu ihrer Nymphomanie bekennt.

Konsalik kam an beim deutschen Publikum, das den gehobenen literarischen Stil meidet, Claas Relotius hat es ihm gleichgetan, der Unterschied aber ist: Konsalik war Romanautor, Relotius der Wahrheit verpflichteter Journalist. Das bedeutet: Erst die Wahrheit, unabhängig davon, ob spektakulär, langweilig, komplex oder trivial und dann erst die stilistischen Finessen, um einen Text zu polieren und gut lesbar zu machen.

Bei Claas Relotius ging der Text folgendermaßen weiter:

"Die Schreie ihrer Freunde und den Geruch der Leichen, nichts haben sie vergessen. Hier der alte Brunnen, an dem ein Vater mit Kind auf dem Arm erschossen wurde. Dort die zerstörte Mauer, vor der Dutzende zu Boden sanken, von Scharfschützen ermordet, von Armeepanzern überrollt."

RT schreibt dazu: auf dem Maidan habe es zu den Zeiten der gewaltsamen Auseinandersetzungen keine Kinder gegeben - logisch! Die Krise bahnte sich über Tage hinweg an. RT schreibt auch: Es gab niemanden, der von Armeepanzern überrollt wurde:

"... wir haben es noch einmal geprüft: In der namentlich geführten, bekannten Liste der Maidan-Opfer gibt es kein einziges Opfer, das von einem Panzer überrollt wurde."

Daneben ist es fast schon eine Nebensächlichkeit, wenn Relotius schreibt, Janukowitsch habe "wie ein Pharao in einem prunkvollen Palast, mit Treppengeländern und Badewannen aus purem Gold" gelebt. Aus luxuriöser Wohlstandsdekadenz wird das plastische Bild: Badewannen aus purem Gold! Wo sind sie denn hingekommen? Alle eingeschmolzen, keine Fotos?

Dies sind einige wenige Fakten bzw. Fakes, die zu überprüfen einer großen Dokumentationsabteilung wie der vom "SPIEGEL" sehr leicht hätte fallen müssen.

Aber man habe nichts gemerkt, statt dessen wurde Claas Relotius mit Preisen überhäuft, in etwa einer pro Jahr, ein junger Bursche, politisch noch grün hinter den Ohren, darf Stimmung machen gegen Russland, darf Risse zwischen den Nationen vertiefen, darf mit zündeln an der neuen Lust, Russland als unseren Feind auszumalen und dagegen zu rüsten.

Deutschland hat der damaligen Sowjetunion unermesslichen Schaden zugefügt, wieviel Millionen Menschen durch Deutsche abgeschlachtet wurden ist unbekannt.

Gehen wir von 65 Millionen Kriegstoten im 2. Weltkrieg aus, so stammten etwa 27 Millionen aus der Sowjetunion und etwa 13,5 Millionen aus China. Dass diese beiden Staaten entsprechende Konsequenzen für ihre Politik heute daraus gezogen haben, ist für mich sehr gut nachvollziehbar, dass der "Spiegel" Scharlatane und mittelmäßige Stilisten darauf ansetzt, indirekt gegen Russland zu hetzen, macht den "Spiegel" zu einem echten Drecksblatt! 

Montag, 27. August 2018

Chemnitz, 2018

Quelle!


Soll ich mich darüber aufregen?

Nein! Ich habe mich oft genug aufgeregt und festgestellt, dass wir einem Bürgerkrieg entgegentaumeln. Nicht in 2 oder in 5 Jahren, mittelfristig oder auch erst langfristig!

Wenn Argumente nicht mehr zählen, weil alle Seiten in ihrer Denkweise festgefahren, dann müssen die Spannungen solange wachsen, bis sie sich gewaltsam lösen werden.

Deutschland hat bisher noch keinen Bürgerkrieg größeren Ausmaßes erfahren. Diesmal aber ist es anders: Zunehmende Heterogenität prägt die deutsche Gesellschaft, die man nicht mit "Integration" wird zukleistern können.

Die Linke lebt in der Illusion, dass sie diesen Kampf gewinnen kann, ich bezweifle das, denn die Polizei ist meistens eher rechts und lässt sich ungern von jenen kommandieren, die als Jugendliche Steine auf ihre Helme geworfen haben.

Noch geht es vielen gut, nutze ein jeder und eine jede die Zwischenzeit, sich auf die schwereren Zeiten vorzubereiten, auch wenn es für manchen Älteren nicht viel mehr sein wird, als sich in letzter Not das Leben zu nehmen!

Traurig, aber so sehe ich es, innerlich gefasst und darum auch befreit!


Donnerstag, 28. Juni 2018

Özil ist das Problem!

Quelle!

Niemand muss die Nationalhymne mitsingen (im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dieser Welt), aber ich muss auch nicht Mitmenschen hochjubeln, weil sie türkischen Migrationshintergrund haben, denn ich bin der Meinung, dass Mitbürger türkischen Migrationshintergrundes genauso fehlbare Menschen sind, wie ich es bin, wir alle es sind.

Für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen aber dem türkischen Unterdrücker Erdogan zu huldigen, ohne sich dafür deutlich und überzeugend zu entschuldigen, was möglich gewesen wäre, ist ein Tritt in den Unterleib des deutschen Volkes, den viele, sehr viele nicht bereit waren zu vergeben.

Daher völlig zu Recht die Pfiffe beim Auftritt des Herrn Özils und seines Kollegen Gündogan. Solidarität mit den Geknechteten Menschen in der Türkei ist eine für mich selbstverständliche Haltung, nicht so aber in Teilen der Linken und Grünen, der SPD und CDU erst recht nicht, könnte ja der Wirtschaft schaden - Bundespräsident Steinmeier in seiner altväterlichen und speichelleckerischen Weise, man könne auch zwei Heimaten haben - und wieder einmal die politische Walze der ersten Reihe, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Roth: Özil und Gündogan hätten sich nur einbringen wollen, das sei ihr gutes Recht, manchmal würde sie sich zwar wünschen, dass dies etwas mehr geschähe für Demokratie und Rechtsstaat, aber so what, sind halt Bürger mit türkischen Migrationshintergrund, da muss man ein bis zwei Augen zudrücken können.

Ich will das nicht, denn ich will keinen neofaschistischen Staat, wie er inzwischen in der Türkei entsteht: Ist auch mein gutes Recht! (Wie lange noch?!) Darum habe ich, solange die Nationalmannschaft es bei Millionengehältern der Spieler und des Trainers noch nicht einmal fertig bringt, sich überzeugend zu den Grundwerten dieses Staates zu bekennen, noch nicht einmal fertig bringt, diejenigen, die öffentlich sich zu einem faschistischen Gesellschaftsmodell bekennen, hart und deutlich ab zu strafen, das Spiel dieser Nationalmannschaft für diese WM verflucht.

Dafür musste ich mir Hohn und Skepsis, ob solchen urtümlichen Gebarens anhören: Letztlich ist mir die innere Befriedigung wichtiger darüber, dass ich nicht mitmache und die eruptivste Form von Unmutsbekundung abgegeben habe. Es flackerte und bekümmerte, wie es vielleicht auch in der Seele des Propheten Jesaja geflackert und er sich bekümmert, als er sprach:

"Verheert wird die Erde ... , geplündert wird sie ..., denn der HERR hat ... gesprochen. 

Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt verkümmert ... . 
 
Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, das Gesetz verletzt, den ewigen Bund gebrochen. 
 
Darum hat ein Fluch die Erde gefressen, und die auf ihr wohnen, mussten es büßen. Die Bewohner der Erde nahmen ab, von Menschen bleibt nur ein geringer Rest.
 
Der Most ist vertrocknet, der Weinstock verkümmert, es seufzen alle, die freudigen Herzens waren.
 
Zu Ende ist der fröhliche Klang der Pauken, der Lärm der Ausgelassenen hat aufgehört, zu Ende ist der fröhliche Klang der Leier."
 
Die Menschen heute schließen die Augen und wollen nicht sehen, was wir der Erde und damit letztlich uns und unseren Kindeskindern antun. Wir lenken uns ab durch Sport und Entertainment, durch Luxus und Selbstbetäubung und schaufeln  der Menschheit das Grab. Zum Nachdenken darüber aber bleibt wenig Zeit. 
 
Wenn nun Multimillionäre nicht einmal den Anstand besitzen, sich von autokratischen Kriegsherren fernzuhalten sondern ökonomische Selbstoptimierung betreiben, indem sie die Staatsbürgerschaft des Staates annehmen, der ihnen die höchsten Einkünfte in Aussicht stellt, dann ist nicht nur der innere Zusammenhalt zerbrochen, sondern zumindest für mich angesichts dieses Irrsinns, wenn auch sonst weitgehend hilflos, es Zeit, aus der Tiefe meines Herzens zu fluchen!
 
 
   

Montag, 11. Juni 2018

Einige Meldungen der letzten Tage!

Eine deutsche Touristin, 35 Jahre alt, wird am Samstagmorgen am Strand des südtürkischen Badeortes Alanya tot aufgefunden. Überwachungsvideos belegen, dass sie sich sowohl in der Diskothek wie im Hotel in Begleitung eines Mannes befand, der sich nach seiner Festnahme und Befragung als deutsch-libanesischer Rapper zu erkennen gab. Ja, er habe die Frau in der Diskothek kennengelernt, sei auch mit ihr zum Strand gegangen, habe sie dort aber gesund und wohlauf zurückgelassen. (Quelle)

In Viersen wird heute, Montag, ein 15 Jahre altes Mädchen erstochen. Die Polizei sucht einen 1,70 Meter großen Mann nordafrikanischen Aussehens. Ein polizeibekannter Mann türkischer Herkunft stellt sich der Polizei, wobei bisher offen, was er mit der Tat zu tun hat. (Quelle)

Wiesbaden: Der Iraker Ali B.  gesteht den Mord an Susanna, gibt aber an, er habe sie zuvor nicht vergewaltigt, sondern sich lediglich mit ihr gestritten und sie dann aus Angst vor der Polizei getötet. Ali B. ist im Jahr 2015 nach Deutschland geflohen, sein Asylantrag wurde abgelehnt, Widerspruch eingelegt, er wurde vor dem Mord diverser Straftaten verdächtigt, ist nach dem Mord laut Auskunft der Mutter mit der gesamten Familie in den Irak zurückgereist, wurde von der Bundespolizei aber wieder zurückgeholt. Ob er ein elfjähriges deutsches Mädchen vergewaltigt hat, wie diese behauptet, lässt sich vermutlich nicht mehr feststellen, unter anderem weil es in der Flüchtlingsunterkunft so viele Alis gäbe.

Die AfD instrumentalisiert gerne. 

In den letzten 10 Tagen hat sie viel, ziemlich viel zum instrumentalisieren bekommen (die weiteren Meldungen erspare ich mir und den Lesern).

Die Stimmung bei vielen Leser-Kommentatoren empfinde ich als gereizt und aufgebracht, aber noch weit entfernt von vorrevolutionär. Dazu fehlt es an einer charismatischen Persönlichkeit. 

Beispielhaft Jan S.: "Was so langsam alles bekannt wird, übertrifft ... meine Befürchtungen. Man hat jahrelang den Kopf einfach in den Sand gesteckt und versucht, Kritiker ... mittels Denunzierung als "rechts" mundtot zu machen. Frau Merkel ist die Verantwortliche .... Sie muss zurücktreten." -- Lieber Jan, das wird vermutlich noch einige Monate dauern.

Der "Vogelschiss" AfD, in den Worten von Frau Nahles, SPD, wird in dieser Weise allerdings allmählich zum "Misthaufen" anwachsen.


Montag, 14. Mai 2018

Meine schrecklichen Vorurteile!

Ja, ich schäme mich manchmal meiner selbst, ob meiner schrecklichen Vorurteile.

Bevor ich die Pfandflaschen zum Pfandflaschenautomaten bringe, eine Arbeit, die ich durchaus nicht gerne erledige, surfe ich noch ein wenig durch die Nachrichten, da fällt mir folgende Notiz auf:

"Auf Wanderweg in Nettelnburg: Männer überfallen Mutter mit Kinderwagen"

Ungeheuerlich, ich kann mich nicht entsinnen, ähnliches schon einmal gelesen zu haben, zumindest früher nicht. Keimt da nicht ein Verdacht? -- Innerlich versuche ich mich zu züchtigen: Beherrsche bitte Deine Vorurteile, so fährt meine innere Stimme mich an!

Ich lese also: 

"Nach Angaben der Polizei näherten sich die beiden Täter der Mutter von hinten an. Einer von ihnen soll die Frau dann an den Haaren nach hinten, der andere der Frau das Smartphone aus der Gesäßtasche gezogen haben.

Danach öffnete der zweite Mann die Wickeltasche, die am Kinderwagen hing. Die Schreie des Opfers führten dazu, dass er die Tasche dann aber doch in Ruhe ließ. Stattdessen schubste er die Mutter zu Boden, wo ihr die Uhr vom Handgelenk gerissen wurde.

Die Männer flüchteten anschließend in Richtung Wehrdeich. Eine Fahndung der Polizei blieb erfolglos."

Sehr, sehr bedenklich, solche Nachrichten machen mich traurig, die Frau war doch mit einem kleinen Kind unterwegs.

Weiter heißt es im Text:

"Beide Männer sind vermutlich nordafrikanischer Herkunft und zwischen 20 und 25 Jahren alt. Beide besitzen eine kräftige Statur und trugen zum Tatzeitpunkt ein schwarzes T-Shirt sowie eine schwarze Hose. Einer von ihnen ist circa 1,80 Meter groß und trägt schwarze, etwas längere, gelockte Haare. Der Andere soll circa 1,65 Meter groß sein und seine schwarz-gelockten Haare kurz tragen."

Ab wann sind Vorurteile eigentlich keine Vorurteile mehr sondern schlechte Erfahrungen? 

PS.: Ich vermute - auch schon wieder so ein Vorurteil - dass die Frau keine Bürgermeisterin ist sondern schlicht Mutter und deswegen keine Eilmeldungen bzw. Sondersendungen!

Mittwoch, 14. März 2018

Fremdenhass, Deutschenhass, Frauenhass! Teil 1

Treten wir ruhigen Blutes und kühlen Kopfes an ein Problem heran: den Fremdenhass, den Frau Dreyer, Ministerpräsidentin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, erst heute wieder und mit ihr viele führende Personen der deutschen Gesellschaft immer wieder zu bekämpfen vorgeben.

Skepsis gegenüber und anfängliche Ablehnung von Fremden ist vermutlich eine anthropologische Konstante - was ich hier nicht weiter untersuchen möchte - darüherhinaus gehender Rechtsradikalismus ist sicher nicht zu akzeptieren und in den Menschenrechten widersprechender Form und Weise auch heute noch an vielen Orten unserer Gesellschaft zu finden. Es ist dringend geboten, dagegen zu kämpfen und notfalls strafrechtliche Konsequenzen nicht nur anzudrohen sondern auch anzuwenden.

Da wir aber alle, fast alle, keine Rassisten sein wollen, ist  darüberhinaus auch folgende Überlegung anzustellen: Die Völker der Welt sind kulturell unterschiedlich geprägt, vom Wesen her sind Menschen aber ähnlich, was sich beispielsweise darin äußert, dass ein Lächeln weltweit als beschwichtigendes Signal verstanden wird, ohne dass ein Kind dies erst erlernen müsste und viele weitere Verhaltensweisen uns ebenso direkt klar.

Kein Volk dieser Erde darf sich mehr anmaßen, über anderen Völkern stehen zu wollen. 

Wenn in Deutschland also bestimmte Verhaltensweisen weit verbreitet, so sollten wir davon ausgehen, zumindest prüfen, ob andere Völker diese Verhaltensweisen auch zeigen.

Wenn zahlreiche Deutsche sich zunehmend fremdenfeindlich zeigen, so ist die Frage zu klären, ob nicht diese sogenannten Fremden sich ähnlich verhalten wie Deutsche, zunehmend deutschenfeindlich oder sonstwie menschen-feindlich oder es geworden sind.

Wie lässt sich das prüfen? Indem man sich mit diesen Personen, die nach Deutschland gekommen, unterhält und sich einen persönlichen Eindruck verschafft, was aber nicht immer möglich, oder auch, indem man ihr Verhalten beobachtet und zu verstehen sucht.

Ich tue das eine wie das andere und stelle fest: Nicht nur Deutsche verhalten sich auffällig, sondern in für mich teilweise sehr beunruhigender Weise auch die Menschen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen.

Einige Beispiele:

Quelle
 
Links sehen wir Abd, 20, und rechts seine Schwester Alaa.

Abd ist Libyer, Muslim und wird seitens der Sicherheitsbehörden als Gefährder eingeschätzt. Seine Schwester Alaa ist 17 und nach islamischem, nicht nach deutschem Recht, mit einem 34 jährigen Syrer verheiratet. Die Ehe wurde gegen ihren Willen geschlossen, jetzt wollte sie sich trennen, um mit einem Mann zusammen zu sein, den sie liebte.

Aus diesem Grund haben sowohl der Syrer wie ihr Bruder mit Messerstichen in den Oberkörper Alaas versucht, sie zu strafen und zu töten. Weitere Strafe sollte sein, ihr die Mundwinkel mit einer Rasierklinge einzuschneiden, das mit dem Handy zu filmen und dem Mann zu schicken, in den Alaa sich verliebt hat. Auf dem Video teilt Abd mit: "Ich genieße es, ihr beim Sterben zuzusehen und rauche dabei eine Zigarette."

Der Vater von Alaa sagt zu SpiegelTV: "Wenn eine verheiratete Frau eine Beziehung führt und der islamische Richter sie zum Tode verurteilt, dann darf ich nicht Nein sagen."

Eine Kommentatorin auf "Welt" schreibt:

Quelle!
Dafür erntet sie bei ihren Mitkommentatoren große Zustimmung, die Stimmung ist einhellig: Das Maß sei voll, man/frau wollten nicht mehr, es müsse sich etwas ändern!

Aber das ist nicht der einzige derartige Fall in der Region, in diesen Tagen:



Quelle!


 Und in Flensburg:


Wäre es da nicht angebrachter, seitens Frau Mallu-Dreyers sich zunächst einmal über derartig blutigen Frauenhass seitens muslimischer Männer zu äußern, statt über Proteste deutscher Bürger und deren Unmutsbekundungen?


   

Samstag, 10. März 2018

Vorher, nachher !?

Welches Bild wurde zuerst aufgenommen?

Lösungshinweis: Bedenken Sie: Deutschland im Jahre 2018!!




Auflösung hier!

Sonntag, 7. Januar 2018

Noah Becker Rassist?

Ganz klar, Noah Becker ist von dem AfD-Politiker Maier rassistisch beleidigt worden oder zumindest unter dem Namen Maiers beleidigt worden. Maier behauptet, er habe sich den Mitarbeiter, der die rassistische Beleidigung Noah Beckers verfasst habe "zur Brust" genommen, aber wir dürfen annehmen, dass das eine Schutzbehauptung ist und die AfD besser daran täte, sich von solchen Parteimitgliedern zu trennen, ansonsten müssen sie bei den nächsten Wahlen mit steilem Sturzflug rechnen. 

Sehr unappetitlich, das alles, aber Vater Boris gibt bekannt, sein Sohn Noah wolle auf soviel Hass mit "noch mehr Liebe" reagieren! 

👄💗💕💞

Einspruch! Hat Noah Becker nicht selbst erklärt, dass er Vielflieger? Paris, London, Berlin! Oder um die Worte seines Vaters zu gebrauchen: "Bei diesem Thema gibt es keine Grauzone." Richtig! Beim Thema Klimaschutz, Rettung der Lebensgrundlagen darf es keine Grauzonen geben.

Des weiteren: Ist die Großfamilie Becker nicht klassisches Beispiel, wie man sich Taschen voll macht, sich feiern und bejubeln lässt und dann seiner Pflicht, dementsprechende Steuern zu zahlen, NICHT nachkommt, sondern das den Ausgebeuteten eines Landes überlässt, und dann auch noch zum Zocken animiert: Poker, ein moralisch fragwürdiges Spiel mit Karten und erheblicher psychotroper Wirkung.

Fehler machen wir alle und Vater Boris hatte Glück, als er wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde. Seine Finanzen besser zu managen, trotz erheblicher Einnahmen, hat er offensichtlich bis heute nicht wirklich gut gelernt.

Das mag hin gehen, auch wenn es möglich, darin eine Form des Rassismus zu sehen: Je verschwenderischer wir, die Wohlhabenden, leben, umso weniger Möglichkeiten und Ressourcen bleiben für die dunkelhäutigen Kinder Afrikas, Asiens, die Armen der Welt, unabhängig von der Hautfarbe: Ein ökonomisches Grundgesetz!

Des weiteren: Der ökologische Schaden durch sowohl Vater Boris wie Sohn Noah ist vermutlich größer als der des rassistischen AfD-Politikers Herrn Maier. Das aber ist sicher ebenso rassistisch, den Benachteiligten heute, erst Recht der Menschheit in Zukunft gegenüber.

Schlussfolgerung: Lieber Boris, lieber Noah Becker: absteigen vom hohen Ross und ersteinmal selbst anklagen, Reue, Buße, Selbstgeißelung, sonst ist die Empörung eher Heuchelei, Bigotterie, werte Herren. 

Eines braucht Indien bestimmt nicht: derartig luxuriöse Fahrzeuge: Auch eine üble Form des Rassismus! Quelle
 
as Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
Das Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
Das Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
Das Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
Das Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
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as Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.
as Urteil: zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Becker schluckt ein paar Mal heftig. Spontaner Beifall von den Rängen: kein Knast für Boris.

Freitag, 5. Januar 2018

Schlechte und gute Nachrichten!








Das passt schon!

"Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus, Josef, Simon und Judas? Leben nicht auch alle seine Schwestern unter uns?"


Und dennoch ist Maria als Jungfrau aufgefahren in den Himmel und zwar am 15. August!

Passt schon! 



Quelle; Tizian, Wikipedia

Bibelquelle: Matthäus, 13,55-56, Einheitsübersetzung

Quellen ntv:

Quelle 1
Quelle 2 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Wunschzettel an Donald Trump und den Weihnachtsmann!

Der Wunschzettel vieler amerikanischer Unternehmer an den amerikanischen Präsidenten war, die Unternehmenssteuern zu senken, damit sie endlich die im Ausland zwischengeparkten Milliarden in die USA bringen und entsprechende Gewinne an die Eigentümer der Unternehmen auszahlen könnten.

Gewünscht - bekommen: Herr Trump hat eine Steuerreform für Unternehmen durchgesetzt, die Reiche reicher werden lässt und hat dazu den Militäretat auf 700 Milliarden erhöht, damit der Reichtum beschützt werden wird gegen Neid und Missgunst.

In Texas hat ein siebenjähriges Mädchen in der ersten Grundschulklasse auch einen Wunschzettel, aber an den Weihnachtsmann geschrieben:

Quelle!
 Lieber Weihnachtsmann schreibt sie.

"Ich war heute brav. Dieses Weihnachten wünsche ich mir einen Ball und etwas zu essen. Ich brauche eine Decke."

Den Ball wünscht sie sich, statt einer Puppe, weil sie damit auch mit ihrem Bruder spielen kann.

Frohe Weihnachten!

Samstag, 16. Dezember 2017

Der logische Widerspruch beim bedingungslosen Grundeinkommen!

"Ein Grundeinkommen verbindet den menschenrechtlichen Anspruch auf ein Leben in Würde mit dem Recht auf soziale Sicherheit. Denn auch dann, wenn der Bürger Empfänger von staatlichen Leistungen ist, bleibt er Bürger. Am Horizont steht nicht eine Gesellschaft, die jedem irgendeine Erwerbsarbeit zu jedem Preis anbietet, sondern eine Tätigkeitsgesellschaft, in der alle Tätigkeiten gleich wertgeschätzt werden: Die Erwerbsarbeit genauso wie die Arbeiten zum Wohl der Gesellschaft und der Menschen, die einen anderen brauchen - ob in der Pflege oder Erziehung. Diese Wertschätzung muss materiell mit einem Grundeinkommen unterlegt sein. Daran zeigt sich die Humanität einer Gesellschaft und nicht daran, dass sie alle Tätigkeiten in Erwerbsarbeit umwandelt und alle Menschen zu Erwerbsarbeitern macht."

Nach diesem Verständnis gibt es keine Arbeiten, die keine Erwerbsarbeit sind, denn die Arbeit zum "Wohl der Gesellschaft und der Menschen" "muss materiell mit einem Grundeinkommen unterlegt sein", so heißt es durch Professor Franz Segbers, Kelkheim, in der Süddeutschen Zeitung.

Herr Professor Segbers wird im Laufe seiner Lehrtätigkeit möglicherweise vergessen haben, dass es mehrere Millionen Menschen gibt, die trotz harter Arbeit nur wenig mehr als ein Grundeinkommen am Monatsende auf ihr Konto überwiesen bekommen. 

Das bedingungslose Grundeinkommen schafft zwei Klassen: die eine Klasse ist geknechtet, muss um vier Uhr aufstehen, ist über eine Stunde zur Arbeit unterwegs, hat schlechte Arbeitsbedingungen, schmutzige Hände und bekommt Netto kaum soviel, dass damit die Miete und die Rechnungen bezahlt werden können. 

Die andere Klasse bestimmt für sich selbst, wann sie aufstehen, wieviele Stunden sie arbeiten, was und wo, definiert ihre Tätigkeit als sinnvoll und zum Wohle der Gesellschaft, geht, wenn das für nötig gehalten wird, nicht zur Arbeit ohne dies rechtfertigen zu müssen und verlangt dafür ein ausreichendes Grundeinkommen.

Es liegt auf der Hand, dass die geknechtete Klasse sehr bald ihre Arbeit aufgeben wird, es sei denn sie bekämen eine erheblich bessere Entlohnung und weitere Vergünstigungen, was die Arbeitgeber aber weitestgehend ablehnen werden mit Hinweis auf die internationale Konkurrenz. Zugleich müssen die Steuersätze angehoben werden, um das bedingungslose Grundeinkommen auszahlen zu können. Interessante aber fatale Wirtschaftslogik und ein großer Schritt hin zur Abschaffung des Sozialstaates.

Generell gilt: Wer für seine nach eigenem Ermessen ausgeübte Tätigkeit ein Grundeinkommen fordert, übt damit eine Erwerbstätigkeit aus, denn sie ist nicht unentgeltlich und ein Grundeinkommen ist mehr als eine Aufwandsentschädigung.

Wer bedingungsloses Grundeinkommen auszahlen möchte, muss dieses Geld zunächst anderen Menschen abpressen, denn freiwillig zahlt kaum jemand höhere Steuern!

Mir unvergesslich ein Mitbürger, der sich vehement für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzte, aber selbst alles, wirklich alles tat, bis hin zum Betrug, um seine eigenen Steuern zu verkürzen.

Wer Hass in einer Gesellschaft zu säen wünscht, kann dies unter anderem auch mit der Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen, denn es bedarf eines starken Staates, um entsprechend hohe Steuern einzutreiben und auch gering verdienende Mitbürger auszupressen, um dann auch an jene, ohne weitere Prüfung, Finanzmittel zu verteilen, die dessen zum Teil noch nicht einmal bedürfen.

Die Alternative, die Gängelung seitens Hartz IV zu mildern oder am besten ganz abzuschaffen, übt interessanterweise kaum Reiz aus auf die doch regelmäßig gutbürgerlichen Vorkämpfer für das bedingungslose Grundeinkommen. 

Das bedingungslose Grundeinkommen ist logisch nicht schlüssig, ökonomisch eine ungerechte Umverteilung zu Lasten der Menschen, die die Früchte ihrer schweren Arbeit so weit wie möglich selbst genießen möchten, ohne für Menschen aufkommen zu müssen, die in vielen Fällen über mehr finanzielle Mittel verfügen als sie selbst, es schürt damit zwangsläufig Hass, da der Staat letztlich Zwangsmaßnahmen anwendet, um sich zu finanzieren (siehe Rundfunkgebühren) und ist ein Diskussionsthema, mit dem andere, wichtige Themen ausgeblendet werden: Sich gut fühlen beim Gedanken, wie einfach es doch sein könnte, ein schönes, glückliches Leben zu führen.

Warum nur ist die Welt kein Ponyhof?
Wegen der Evolution.
Zu Beginn der Evolution war das Leben zwar kein Ponyhof, aber friedlicher und zufriedener Schleim!


PS.: "Dreist wird es, wenn jene Unternehmer ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern, die jede Möglichkeit zur Steuervermeidung nutzen. (Vielen Dank für die Paradise Papers!) Kein Wunder, dass es ihnen dann so leichtfällt, neue gigantische Aufgaben für die Steuerzahler einzufordern. Kurzum: Das Lob von unternehmerischer Seite macht mich hellwach und skeptisch."


Quelle: Dr. Rolf Schmachtenberg, Berlin

Montag, 4. Dezember 2017

Plesiadapis!

Unser Ur-ur-ur-ur-Vorfahr, vor etwa 55 Millionen Jahren war Plesiadapis. Er sah in etwa folgendermaßen aus:

Quelle: Door Nobu Tamura (http://spinops.blogspot.com) - Eigen werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19460197


Ungefähr 2.1 kg leicht, 60 bis 80 cm lang, mit breitem aber flachen Schädel und langem, buschigen Schwanz kann man Plesiadapis am ehesten mit einem Rieseneichhörnchen vergleichen. Vermutlich war Plesiadapis intelligenter als die meisten Tiere seiner Zeit vor 55 Millionen Jahren, ein guter Kletterer mit seinen Klauenpfoten, ernährte sich von Blättern, Früchten, Insekten und Würmern seines Geschmacks.

55 Millionen Jahre hat es gedauert bis wir Menschen uns aus diesem Kletterkünstler entwickelt, eine Zeitspanne, die wir uns nicht sehr gut vorstellen können, aber eine kurze Zeitspanne verglichen mit den 13,4 Milliarden Jahren der Existenz des Universums. 

Während Plesiadapis etwa 5 Millionen Jahre lang unseren Planeten bevölkerte und dann ausstarb, muss die Menschheit noch beweisen, dass sie dazu fähig, ihre Art solange zu erhalten. Zweifel sind angebracht, auch wenn die bloße Zahl der Menschen, die heute leben, mit 7,47 Milliarden Menschen zunächst nicht auf ein Aussterbeereignis hinzuweisen scheint.

Plesiadapis kann für sich in Anspruch nehmen, zwar ausgestorben zu sein, aber dennoch Urvater jener Wesen, die zwischenzeitlich von sich behaupteten oder sogar noch immer erklären, die Krone der Schöpfung zu bilden. 

Es wäre sinnvoller, wenn die Menschheit sich bezüglich ihrer Position in der Geschichte der Evolution, ähnlich sähe wie wir Plesiadapis: Unsere Art wird sicher aussterben, den Grund und den Zeitpunkt wissen wir noch nicht, das ob aber ist sicher und steht unumstößlich fest.

Es wäre zudem schön, wenn wir ähnlich wie Plesiadapis Stammväter und Stammmütter werden würden für eine Art, die nach uns diesen Planeten bewohnte, unser Interesse daran aber scheint gering zu sein. Damit ähneln wir Plesiadapis, denn dieser hat sicher nicht daran gedacht, dass aus ihm einmal der Mensch hervorginge, es geschah eben, ohne dass Plesiadapis dies geplant und angestrebt hätte. So auch wir. Was in zweihundert Jahren sein wird, ist für die meisten von geringem Interesse, was in tausend Jahren von keinem Interesse, verpönt oder überspannt.

Lebewesen, die in so großer Zahl mit derartigen Möglichkeiten ihre Umwelt gestalten wie der Mensch, die sich zugleich aber eher nicht dafür interessieren, was in den Jahrhunderten nach ihnen aufgrund ihres Tuns geschehen wird, laufen Gefahr, sich selbst zu zerstören, zumindest aber erheblichen Schaden anzurichten.

Ich prophezeie darum, dass die Menschheit aufgrund einer Extrem-Katastrophe, sofern sie nicht ausstirbt, einen entscheidenden Schritt in ihrer Evolution machen wird. Als Zeitraum dafür nehme ich die nächsten 2 bis 4 Jahrhunderte an.

Abwenden lässt sich diese Katastrophe nicht, denn wir sind noch viel zu sehr Plesiadapis als Gott oder Engel.

Sonntag, 24. September 2017

Wie würde ein schwuler Bundestag aussehen?

In etwa so, hat das Portal "PLANETROMEO" herausgefunden.

David Berger, katholischer Theologe, dem die Lehrbefugnis entzogen wurde, nachdem er sein Buch "Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche" veröffentlicht, glaubt, die Homosexuellen hätten auf Dauer wenig von der Ehe für alle, wenn sie beim Zärtlichsein in der Öffentlichkeit nicht nur bespuckt sondern auch geprügelt und möglicherweise, morgen oder in den nächsten Jahren, der eine oder andere Romeo auf das nächstliegende Hochhaus verbracht, um dann ohne Netz den Weg zur "Hölle" hinab zu stürzen.

Mir persönlich macht auch folgendes Sorgen:

Am S-Bahnhof Plänterwald in Berlin rempelt eine 42-jährige versehentlich einen jungen Mann an, als sie aus der S-Bahn aussteigen will. Es kommt deswegen zum Streit, eine Gruppe von insgesamt sechs jungen Männern im Alter von 16 und 17 Jahren prügeln schließlich auf die 42-jährige Frau und ihren Begleiter ein, erst zwei Unbeteiligte können die Gruppe davon abhalten, weiter zu prügeln. Die beiden Opfer müssen mit Verletzungen an Hals und Gesicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Mein Eindruck ist, dass zu vielen derjenigen, die nach Deutschland kommen, nicht alle, aber zu vielen, die hier lebenden Menschen nicht zusagen, sondern sie Wut und Groll in sich tragen und leider Menschen anderen Glaubens, anderer Weltanschauung sogar verachten.

Davor fürchte ich mich, zum anderen aber werde ich versuchen, soweit mir das möglich, andere und mich gegen potenzielle gewalttätige Übergriffe zu schützen!  Überlegungen, die sich in letzter Zeit häufiger bei mir einstellen.

Den Menschen guten Willens, die meine Weise zu leben, friedlich zu akzeptieren vermögen, sei jederzeit die Hand mit Freude angetragen!


Dienstag, 4. April 2017

Greenpeace, eine Wohlfühlorganisation?

Paul Watson, eines der ersten Mitglieder von Greenpeace in den 70èr Jahren, verließ Greenpeace 1977 erzürnt: Greenpeace sei ineffizient, allein beim Einsammeln von Spendengeldern effektiv, die Organisation habe sich zur größten "Wohlfühl- organisation" der Welt entwickelt! Greenpeace bedeute nicht mehr selbstloser Kampf für eine bessere, lebenswertere Umwelt, Greenpeace sei zum Geschäft verkommen: Spenden für ein gutes Gewissen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“ beziehungsweise in der Sprache des Johann Tetzel:


„Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt“


Fiktives Portrait von Johann Tetzel, Quelle, aufgerufen am 4.4.2017


Jetzt hat sich Paul Watson wieder zu Wort gemeldet: Er klagt erneut an und zwar persönlich den Arktis-Experten Jon Burgwald von Greenpeace und fordert seinen Rücktritt! Jon Burgwald hat nämlich in einem Interview die indigene Robbenjagd, also beispielsweise durch Inuit, als "ethisch" gerechtfertigt und "nachhaltig" bezeichnet!

Zum nächsten Weihnachtsfest eine nachhaltige warme Robbenfellmütze, geschossen und gegerbt durch einen der letzten der Inuit? 

Die Tofu-Tante ist tief verstört!

Quelle, aufgerufen am 4.4.2017

"Ich verstehe die Welt nicht mehr!" schreibt sie, ihr fehlten die Worte, deswegen lassen wir noch einmal Paul Watson zu Worte kommen:

"Und jetzt bezieht sich Greenpeace darauf, das Robbenpelz ökofreundlich sei. Was für ein totaler Quatsch. Was kommt danach, eine Beführwortung für Monsanto? Diese Leute, die sich heutzutage Greenpeace nennen, kennen das Risiko, sich für Seehunde einzusetzten gar nicht, sie wurden noch nie verhaftet, sie waren noch nicht mal je auf einer Eisscholle, um diese Brutalität mit eigenen Augen zu sehen. Dies macht mich traurig..."

Was sage ich dazu?

Ich? Ich zitiere Nietzsche: »Was liegt an meiner Gerechtigkeit! Ich sehe nicht, daß ich Glut und Kohle wäre. Aber der Gerechte ist Glut und Kohle!« »Was liegt an meiner Tugend! Noch hat sie mich nicht rasen gemacht. Wie müde bin ich meines Guten und meines Bösen! Alles das ist Armut und Schmutz und ein erbärmliches Behagen!« 

Und:

"Wahrlich, ein schmutziger Strom ist der Mensch. Man muß schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden. Seht, ich lehre euch den Übermenschen: der ist dies Meer, in ihm kann eure große Verachtung untergehn."

Wie es Robben auch ergehen kann, siehe hier (wer durch den Anblick des Todes eines Tieres traumatisiert wird, schaue sich das Video nicht an!)